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Kleingartenverein „Am Koppelgraben e.V.“  Kapellenweg 30  13159 Berlin

Vorsitzender

 

Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreude,

wir Kleingärtner haben uns, für die zur Verfügung stehende Freizeit, ein Interessengebiet ausgesucht,

welches sich mit vielfältigsten Schwerpunkten in Natur und Umwelt befasst.

Dazu sind wir bewusst Mitglied des Kleingartenvereins „Am Koppelgraben e.V.“ geworden, welcher gleichzeitig

dem Bezirksverband der Gartenfreunde Pankow e. V. angehört.

In Jahr 2013 haben wir das 30. Gründungsjahr unserer Kleingartenanlage begangen.

In den vergangenen Jahren haben wir stets bekundet, den uns, von den Eigentümern, zur Verfügung

stehenden Grund und Boden im Sinne des gemeinsamen Hobbys, der Kleingärtnerei, zu nutzen.

Hierbei wird unseren Mitbürgern gleichzeitig Gelegenheit gegeben, sich ebenfalls an der Freizeitgärtnerei zu

erfreuen.

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass die Kleingartenanlage offen gehalten wird, damit jeder

Spaziergänger, jeder Besucher seinen Blick frei über die Gärten streifen lassen kann, ohne das Hecken die

Sicht beeinträchtigen. Wir haben gar keinen Grund, die Schönheit unserer Parzellen als Produkt unserer

fleißigen Freizeittätigkeit vor dem Auge der Gäste zu verbergen.

Jedem Mitglied sollte bewusst sein, dass unsere Vereinstätigkeit eine der wenigen ist, welche durch ein

Bundesgesetz geschützt (BKleingG) und damit auch Interessenten mit „kleinen Geldbeutel“, die

Vereinstätigkeit zugänglich gemacht wird.

Hinzu kommt die Bedeutung als Stadtgrün, in dem unsere Kleingartenanlage eine wichtige Ausgleichsfunktion

in Bezug auf Klima, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sauerstoffgehalt etc. erfüllt.

Es darf kein weiterer qm an Boden für jedwede Bebauung geopfert werden.

Der Solidaritätsgedanke, mit allen Kleingartenanlagen im Verband ist weiter zu fördern.

Diese Schwerpunkte müssen noch intensiver in unseren Denken und Handeln, als Kleingärtner, umgesetzt

werden, wobei ebenso alle Vorstandsmitglieder bei der Erfüllung und Umsetzung der Beschlüsse jedes

Verbandstages, der unserer Mitgliederversammlungen sowie des bis zum Jahr 2014 gefasste Beschluss des

„Außerordentlichen Verbandstages vom 03. Juli 2010“ uneingeschränkt unterstützt werden müssen.

Jegliche Anfeindungen und Missachtungen bei Hinweisen zur vertragsgerechten Parzellennutzung gegenüber

unseren Vorstandsmitgliedern sind strikt zu unterlassen.

Gegenwärtig kommt es darauf an:

Dass alle Mitglieder sich auf ihrer Parzelle Vertragsgerecht verhalten.

Schrittweise Reduzierung der Bebauung, vor allem von zweckentfremdeten, einzeln stehenden Schuppen, um

weitere Quadratmeter Boden für den Anbau von Obst, Gemüse und Blumen zu gewinnen. Der gute Beginn ist

konsequent weiterzuführen.

Ungenehmigtes Bauen ist strikt zu unterlassen.

Dauerhaftes „Schwarzwohnen“ ist zu unterlassen.

Strikte Umsetzung der gültigen Gartenordnung.

Einhaltung der 3/3-Regelung. Die kleingärtnerische Nutzung ist als gärtnerische Vielfalt mit Erholungseffekt

umzusetzen.

Das Zurückschneiden der Begrenzungshecken auf 1,25 m verstärkt fortführen.

Den vom Bezirksverband, als Zwischenpächter, festgesetzten Zahlungszielen, sowie den unseres Vorstandes,

pünktlich und in geforderter Höhe, nachzukommen.

 

Friedhelm Schipper

Vorsitzender